Einstein sagte: „Wenn die Bienen verschwinden, bleiben der Menschheit nur noch vier Jahre zu leben.“
Tatsächlich ist die Menschheit auf Bienen angewiesen.
Ohne sie wären viele Pflanzenarten vom Aussterben bedroht.
Bienen produzieren nicht nur Honig, sondern tragen auch zur Bestäubung bei: Sie transportieren Pollen von den Staubblättern (männlicher Teil der Blüte) zu den Stempeln (weiblicher Teil), was die Befruchtung und damit die Fortpflanzung der Pflanze ermöglicht.
Bei diesem Sammel- und Bestäubungsprozess sammelt die Biene genug Nektar, um den Bienenstock zu ernähren, während die Blume sich fortpflanzen kann. Es ist eine Symbiose zwischen den Arten, die seit Jahrtausenden besteht.
Eine Biene kann bis zu 5.000 Blüten an einem einzigen Tag besuchen. Deshalb ist es so wichtig, sie zu schützen.
Locken Sie dazu einfach Bienen in Ihren Garten, indem Sie nektarreiche Blumen pflanzen: Lavendel, Rosmarin, Kosmee, Kapuzinerkresse und Borretsch.
Vermeiden Sie chemische Pestizide, da diese die Bestäubung gefährden.
Pflanzen Sie Blumen in Ihrem Gemüsegarten, um die Bestäubung zu fördern.
Lassen Sie einige Bereiche Ihres Gartens naturbelassen: Die Löwenzahn-Challenge, die in Kanada ihren Anfang nahm, gewinnt auch in Frankreich immer mehr Anhänger. Dabei wird der Löwenzahn durch verzögertes Mähen länger wachsen gelassen. Dank seiner frühen Blüte ist der Löwenzahn die erste Blume, die Bienen nach dem Winter Nahrung bietet.
Wie Sie sehen, sind bestäubende Insekten wichtig für unseren Planeten und für die Menschheit. Indem wir lernen, sie zu schützen, können wir alle dazu beitragen, das Gleichgewicht unseres Ökosystems zu bewahren. (Victorine Rivet, 1. Juni 2026)
